Morchella conica, der Spitzmorchel gilt neben den kostbaren Trüffel
als einer der feinsten Speisepilze.
Der Frühjahrspilz Spitzmorchel gehört zur Gattung der Schlauchpilze,
sein zarter, zerbechlicher Stiel und Hut sind innen hohl.
Der Spitzmorchel (Morchella conica) ist in ganz Europa
bis hin nach Norwegen heimisch und wächst von März bis Mai
(in nördlichen Ländern, wegen des längeren Winters, etwas später)
in Laub- und Nadelwäldern, in Parks und Auwäldern
und gedeiht sogar im Garten auf Rindenmulch.

Bild: frische Spitzmorchel (Morchella conica)
fotografiert auf dem Viktualienmarkt in München
Spitzmorchel (Morchella conica) kommen sowohl frisch, als auch getrocknet in den Handel. Bei frischen Morcheln sagt man: je kürzer die Stiele und je schwärzer die Kappe der Pilze, umso besser ist deren Qualität. Der nussige Geschmack, der bei getrockneten Morcheln noch stärker als bei frischen Morcheln ausgeprägt ist, macht ihn zu einem echten Küchenhighlight. Getrocknete Morchel weicht man gute 2 Stunden in Wasser ein und gießt das Einweichwasser danach durch ein Passiertuch ab. Das würzige Einweichwasser keinesfalls wegschütten ! Frische Morchel vor der Verwendung halbieren und unter kaltem Wasser gut abspülen.
Achtung: Morchel niemals roh verwenden, ungekochte Morchel sind giftig !
Morchel enthalten die Vitamine B1, B2, C, E, Niacin und Panthotensäure und die Mineralstoffe Calcium, Chlor, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor und Schwefel.
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