Mit Tajine, auch Tagine geschrieben, bezeichnet man einen Tontopf aus Marokko und auch Gerichte der nodafrikanischen Küche, die mit diesem traditionellen Schmorgefäß zubereitet werden. Die oder auch der Tajine (Tagine), sprich Tad-schin, wird aus Lehm hergestellt und anschließend gebrannt. Grob gesagt sind 2 verschiedene Versionen im Gebrauch, glasiert und unglasiert. Traditionell werden die gefüllten Tajine auf einen Behälter mit glühenden Kohlen gesetzt, doch kann man sie auch auf Gasherden, im Backofen und sogar auf normalen Elektroherden benutzen. Tagine mit besonders glatten Böden eignen sich auch für Cerankochfelder. Durch den konischen Deckel der Tajine werden Speisen besonders schonend gegart. Die Kochflüßigkeit kondensiert und steigt zur Spitze der Tajine, an der ein mit kaltem Wasser befülltes Gefäß als Wassersperre dient und den aufsteigenden Dampf abkühlt, so das er wieder zurück zum Schmorgut fließt.
Unglasierte Tajines müßen, wie ein Römertopf, vor der Verwendung einige Stunden in kaltem Wasser eingeweicht werden. Dann schichtet man sein Schmorgut, die Zutaten mit der längsten Schmorzeit in die Mitte, wo die Hitze am größten ist und stellt man die Tajine auf den Herd oder Kohlenbehälter. In Nordafrika benutzt man die Tagine auch zum Servieren, bei Tisch nimmt sich jeder von den leckeren geschmorten Speisen, direkt aus der Tajine.

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Antipasti
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Knollenknoblauch, Aglio Monobulbo
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