Der Wok und das Unwort “wokken” ist in den letzten Jahren zu einer wahren Mode ausgeartet. Mit dem Wok zu braten, bzw. zu kochen ist in ! Leider wissen die wenigsten, wie ein guter Wok beschaffen sein sollte und wie man damit umgeht. Der Wok is nicht etwa der Fantasie eines chinesischen Küchendesigners entsprungen,
sondern wurde aus der Not heraus entworfen. Im alten China war Feuerholz rar und mit viel Arbeit verbunden,
so erfand man eine “Pfanne” mit gewölbtem Boden, der die Feuerstelle bestens abdeckte und höchste Energieausbeute versprach. Der Wok war geboren.

wok



Das ideale, für einen Wok verwendete, Material ist dünnes Stahlblech, daß die Hitze kaum speichert, so kann man den Bratvorgang schnell stoppen und auch schnell wieder hochfahren. Am heißesten wird der Wok ganz unten in Wölbung, man brät, z.B. Fleisch an und schiebt es dann an den Rand, um weitere Zutaten unten anzubraten. Am Schluß vermischt man dann alle Zutaten miteinander, würzt und serviert das leckere Wok Gericht.

Zum “Wokken” braucht man große Hitze, die ein herkömmlicher Gasherd, bzw. Elektroherd nicht liefert. In Folge dessen sind solche Wokgerichte meist matschig. In Asien benutzt man für den Wok, sogenannte Wokbrenner, das sind Gasbrenner mit einer Leistung von 5-10 kW. Diese Powerbrenner lassen Flüßigkeit schnell vedampfen und sogar das verwendete Öl findet sich in kürzester Zeit an der Küchendecke wieder.
Asiatische Wokküchen sind meist komplett mit Edelstahl verkleidet.
Um mit so einem Powerburner zu arbeiten braucht man ein bischen Erfahrung,
ansonsten verbrennt einem jegliches Gericht
und bei manchen Gerichten auch das Gesicht,
denn das verdampfende Öl fängt nur allzu leicht Feuer.

Kochen mit dem Wok
© Spice World
Bild: asiatischer Koch brät “Wasserspinat in Flammen” mit dem Wok
Fotograf: Anuparp Ratanakhon

Wie ist nun ein idealer Wok beschaffen: Wie bereits gesagt sollte er aus Stahlblech sein,
die in Deutschland oft angebotenen Woks aus Gußeisen, speichern die Hitze und sind zudem zu schwer. Beim Pfannenrühren zählt Geschwindigkeit und wer dann mit einem zentnerschweren Wok hantieren muß…na..ja. Ein Wok hat einen gewölbten Boden, die in Deutschland angebotenen Woks mit geradem Boden für Elektroherde, so argumentiert man, haben mit einem Wok nichts gemein, deswegen nennt man sie meist auch Wokpfannen. In unseren Augen ist es herausgeschmißenes Geld, kaufen Sie sich dafür lieber eine gute Bratpfanne. Ein echter, guter Wok, wie er in den meisten asiatischen Restaurants verwendet wird, kostet um die 20.- €

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10 Antworten bis “Der Wok”

  1. [...] Raita genannt, ist eine Art indischer Gurkensalat, den man zu vielen Gerichten der… »Der Wok Der Wok und das Unwort "wokken" ist in den letzten Jahren zu einer wahren Mode ausgeartet. Mit dem [...]

  2. [...] Raita genannt, ist eine Art indischer Gurkensalat, den man zu vielen Gerichten der… »Der Wok Der Wok und das Unwort "wokken" ist in den letzten Jahren zu einer wahren Mode ausgeartet. Mit dem [...]

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  7. [...] Raita genannt, ist eine Art indischer Gurkensalat, den man zu vielen Gerichten der… »Der Wok Der Wok und das Unwort "wokken" ist in den letzten Jahren zu einer wahren Mode ausgeartet. Mit dem [...]

  8. [...] Öl in einem Wok erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Chili darin anbraten, Weißkohl und Karotten zugeben und [...]

  9. Lasse sagt:

    Ich werde den Kompromiss zwischen gutem Wok und flachem Boden wohl eingehen müssen. Etwas anderes als E-Herd (2kW) ist hier nicht möglich. Gas wäre nur mit dem Kartuschen (Spraydosen-Form) Gaskocher (2,2kW) aus dem bekannten Auktionshaus möglich.
    Der Wok den ich gefunden habe, ist einfach aus blankem Metall und kostet maximal 20€. Er ist nicht schwarz angemalt oder aus Edelstahl und hat auch keine Teflonbeschichtung. So wie es scheint, muss es dann der komplett falsche Wok sein. Allerdings sieht man auf Youtube nur diese ganz blanken Woks, wenn es um Wokbrenner und hohe Temperaturen geht. Deshalb wird es vermutlich so ein blanker Wok werden. Auch wenn ich jetzt nicht den richtigen Brenner dafür habe, habe ich zumindest einen vernünftigen Wok für den einstieg und kann ihn hoffentlich lange nutzen.

  10. Spice-World sagt:

    Woks sind nur sehr selten schwarz angemalt, schwarze Woks haben eine sehr hohen Carbon Anteil im Eisen. Warum man im Westen auf den Wok Schwachsinn der dort verbreitet wird reinfällt liegt wahrscheinlich im Unwissen. Eine stinknormale Pfanne würde es auch tun, weil man die hohen Temperaturen nicht hinkriegt. Warum also einen Wok, nur weil`s chic ist ? Wir haben mit 5-7 Kwh gewokt, da geht die Post ab, alles andere ist nicht mehr als Braten. Unser Küchenherd bringt 2,2 kwh, da gibts noch nichtmal eine Stichflamme. Nix für Ungut, richtig mit dem Wok arbeiten kann man eigentlich nur in einer Restaurantküche oder Draußen, alles andere ist sinnlose Spielerei.

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