In den Küchen Asiens verwendet man viele frische Gewürze,
wie Zitronengras, Ingwer, Knoblauch, Chili,
frischen Kurkuma oder Galgant.
Wir wollen Euch einen kleinen Trick verraten,
wie man sich viel Zeit beim Zubereiten
asiatischer Gerichte sparen kann.
Abgeschaut haben wir uns dies von thailändischen Köchen,
die uns immer wieder in der Geschwindigkeit der Essenszubereitung
erstaunt haben.
Grundsätzlich kommen 2 veschiedene Instrumente zum Einsatz,
entweder der Stössel eines Granitmörsers oder ein großes Hackmesser,
beide Kochutensilien sind in so gut wie jedem asiatischen Haushalt
zu finden.
Besonders harte Gewürze wie Ingwer, Galgant,
Zitronengras und Kurkuma lassen sich schwer schneiden,
da braucht man schon ein sehr gutes
und vor allem sehr scharfes Messer.
Wer schon mal probiert hat Ingwer zu reiben,
der weiß wie schwierig das ist.
Warum also machen wir es nicht den Asiaten nach und
versetzen den Gewürzen einen wohldosierten Schlag
mit einem Stössel oder mit der flachen Seite des Hackmessers.
Das so behandelte Gewürz platzt auf und
kann so sein Aroma bestens an das Rezept abgeben.
Ein weiterer Vorteil, die Gewürze brauchen nicht geschält zu werden
und lassen sich am Ende des Koch- oder Bratvorgangs
ganz einfach wieder aus dem Gericht fischen.
Auch für Knoblauch und Chili eignet sich diese Methode hervorragend
und auch europäische Spitzenküche setzen
diese Kochtechnik immer öfter ein.

Wohlgemerkt, wir versetzen den Gewürzen einen wohldosierten Schlag,
wer wie ein Berserker auf den Ingwer oder den Knoblauch einschlägt,
der kann hinterher den Matsch von der Küchenwand kratzen
und wer meint seine Wut an den kleinen, teuflisch scharfen
Prik Kee Noo Chilis auslassen zu müßen, der sollte bedenken,
daß die kleinen Teufel spritzen.

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