Ursprünglich stammt der schwarze Kardamom (Amomum subulatum )aus dem östlichen Himalaya und dem südlichen China. Hauptanbaugebiet für die ingwerähnliche Pflanze ist heutzutage Nepal, Sikkim und auch Thailand, daher der Name siamesischer Kardamom. In Nepal werden die weißen Samenkapseln über Feuer getrocknet, was ihnen einen rauchigen Geschmack und eine braune Außenhaut verleiht (brauner Kardamom).

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Bild: Schwarzer Kardamom (Amomum subulatum), weißer Kardamom, siamesischer Kardamom
Fotograf: Kitisak “Nat” Jaidee
frisch-würzigen Geschmack, der an Kampfer erinnert.
Er eignet sich hervorragend für deftig-würzige Gemüse- und Fleischeintöpfe
und passt gut zu fruchtigen Curries,
denen er den letzten kulinarischen Kick verleiht.
Nicht umsonst wird der schwarze Kardamom
in den gewürzlastigen Küchen Indiens
und der chinesischen Provinz Szechuan (Sichuan)
hoch geschätzt. Zur Verwendung drückt man die Samenkapsel ein wenig auf
und gibt sie an das jeweilige Gericht.
Schwarzer Kardamom gehört zu den Gewürzen die erst nach langer Kochzeit
ihre gesamte Aromenvielfalt preisgeben und läßt man so einen Eintopf
oder ein Schmorgericht, dann noch einen Tag stehen,
dann wird es noch delikater.
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