Schon im alten Ägypten und bei den Römern benutzte
man Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) als Gewürz- und Heilpflanze.
Zur Zeit von Karl dem Großen wurde Kreuzkümmel in Klostergärten angebaut,
in der heutigen, deutschen Küche spielt er jedoch kaum eine Rolle.
Trotzdem würzt man in Deutschland auch mit Kreuzkümmel,
meist ohne es zu wissen.
Kreuzkümmel (Cuminum cyminum), auch Kumin, Cumin genannt,
ist nämlich ein wichtiger Bestandteil des Currypulver und Garam Masala.
Auf jeder Currywurst befindet sich also auch Kreuzkümmel.

Eine große Bedeutung hat der Kreuzkümmel allerdings
für die orientalische, arabische, indische, ayurvedische,
mexikanische, brasilianische und asiatische Küche.
Auch bei einem der bekanntesten Tex-Mex Rezepte, dem Chili con Carne,
verwendet man gerne reichlich Kreuzkümmel.


kreuzkuemmel.jpg

Kreuzkümmel sollte man immer vor der Verwendung
in einer trockenen Pfanne leicht anrösten
und dann in einem Mörser zu Pulver zerstoßen.
Auch in der Naturmedizin, spielt der Kreuzkümmel eine wichtige Rolle.
Cumin soll gegen Blähungen und Durchfall wirken,
deswegen würzt man Gerichte mit Hülsenfrüchten gerne mit Kumin.
Kreuzkümmel fördert die Verdauung und stärkt die Leber.

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