Maisstärke, oftmals nur Speisestärke genannt, wird in Europa seit dem Ende des 19. Jahrhunderts produziert und ist den Meisten wohl unter den Markennamen Mondamin und Maizena bekannt. Die Mondamin GmbH wurde 1913 in Berlin gegründet, der Markenname Mondamin wurde bereits 1896 registriert.


Der Name Mondamin soll von der aztekischen Gottheit Mondamin stammen, dem Schutzpatron des Maisanbaus. 1917 wurde die Firma von Knorr übernommen, Knorr wurde 1958 von Maizena übernommen und ist mittlerweile Bestandteil des Unilever Konzerns. Die Deutsche Maizena GmbH, kurz Maizena wurde 1916 in Hamburg vom amerikanischen CPC-Konzern gegründet, der in Hamburg bereits Stärkeprodukte vertrieb. Durch Mondamin und Maizena wurde die Verwendung von Maisstärke in Deutschland zum Binden von Saucen, Suppen, Eintöpfen und zum Kuchenbacken immer populärer und machte das Kochen deutlich zeitsparender, konnte man denn nun auf Mehlschwitze (Roux) verzichten. Stärke verkleistert bei Erhitzung und kann so ein Vielfaches ihres Eigengewichtes an Flüßigkeit binden. Zur Verwendung in der Küche rührt man die Maisstärke in kaltem Wasser klumpenfrei an und gibt sie dann in das zu bindende Gericht. Beim erneuten Aufkochen quillt die Stärke auf und bindet das Gericht. Im Gegensatz zu anderen Stärkeprodukten verflüßigt sich Maisstärke auch bei längerer Kochzeit nicht mehr. Unser Tipp: Geben Sie nicht zuviel angerührte Maisstärke auf einmal zu, denn sonst kann es passieren, daß Sie Ihre Suppe in Scheiben servieren müßen. Maisstärke ist gluten-frei.

Maisstärke, Speisestärke
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Bild: Maisstärke, Speisestärke

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