Shungiku nennt man die Salatchrysantheme (Glebionis coronaria), auch Speisechrysantheme oder Kronenwucherblume, in Japan, wo sie sowohl roh in Salaten, wie auch als Gemüse sehr geschätzt ist. Heimisch ist die Salatchrysantheme vom Mittelmeerraum bis hin nach Pakistan. Während Shungiku in den westlichen Küchen kaum kulinarische Bedeutung hat, sind die Blätter mit ihrem mild-herben, leicht sellerieartigen Geschmack in Asien recht beliebt. Auch in der Naturmedizin kommt der Speisechrysantheme Bedeutung zu. In Indien verwendet man die Pflanze zur Behandlung der Geschlechtskrankheit Gonorrhoe (Tripper), in China verwendet man sie als Mittel gegen Husten, Verdauungsbeschwerden und Magenschmerzen.



Shungiku Blätter (Glebionis coronaria) enthalten die Vitamine A, C, E, K Vitamine der B-Gruppe und viel Folsäure, sowie die Mineralstoffe und Spurenelemente Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor. Bei der Verwendung in der Küche sollte man die Shungiku Blätter nur ganz kurz erwärmen. Speisechrysanthemen (Glebionis coronaria) lassen sich ab Frühjahr auch in nördlichen Ländern auf dem Balkon oder im Garten anbauen.

Shungiku (Glebionis coronaria)
© Spice World
Bild: Shungiku (Glebionis coronaria)
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