Rucola oder Rauke (Eruca sativa) stand schon bei den alten Römern
auf dem Speisezettel, wo es sogar als Aphrodisiakum galt.
Die Garten Senfrauke, die korrekte Bezeichnung für Rucola
stammt aus dem Mittelmeerraum und so verwundert es nicht,
daß das würzige Kraut reichlich Verwendung in der italienischen Küche findet.
Man findet Rucola auf der Pizza, in Salaten, auf Pastagerichten
und zu vielen Vorspeisen.
Rucola hat einen leicht bitteren, scharfen, nussigen Geschmack
und sollte nur kurz mitgekocht oder besser roh verzehrt werden.
Da die Garten Senfrauke (Eruca sativa) hohe Dosen an Nitrat anreicheren
kann, sollte man nur junge Blätter verwenden.
Vor einigen Jahren schwapte eine wahre Rucola Modewelle über Deutschland
und kannte vorher kaum jemand das mediterrane Pflänzlein,
so durfte es nun in keinem Salat mehr fehlen.
Die Modewelle kam zu einem abrupten Erliegen,
als man Stengel des stark giftigen,
gemeinen Greis- oder Kreuzkraut (Senecio vulgaris)
in einer Rukolaschale gefunden hatte.

Rucola enthält die Vitamine A und C
und ist reich an den Mineralstoffen Calcium,
Eisen, Kalium, Natrium und Phosphor.
Wegen der enthaltenen Senföle schreibt man Rucola eine
antibakterielle Wirkung zu.
Er ist appetitanregend und verdauungsfördernd.

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