Chili




Die Chili, auch Peperoni oder Pfefferoni genannt ist ein Nachtschattengewächs (Solanaceae) und gehört zur Gattung Paprika. Eigentlich unvorstellbar, daß die Chili erst am Anfang des 16. Jahrhunderts von Christoph Kolumbus aus Mexiko, wo man sie schon seit rund 9000 Jahren kultiviert, nach Europa gebracht wurde. Als Urform der Chili gilt die, kleine, rundliche, mexikanische Tepin Chili mit einem Durchmesser von nur ca 1 cm. Aus dieser kleinen Tepin Chili züchtete man dann die unglaublich Vielfalt an Chilischoten, die es heutzutage gibt, heraus. Auch die nicht scharfe Paprikaschote geht letztendlich auf diese Urform zurück.


Während sich die Chili nach ihrer Ankunft in der alten Welt durch den Kolonialismus schnell über das Osmanische Reich, Indien, Afrika, Südostasien, China bis hin nach Japan verbreitete, blieb man im nördlichen Europa, so auch in Deutschland lange Zeit skeptisch und nutzte Chilipflanzen fast ausschließlich als exotische Zierpflanzen. Zur Bestimmung der Schärfe von Chilischoten wurde 1912 die sogenannte Scoville Skala eingeführt, die noch heute gebräuchlich ist, aber aus wissenschaftlicher Sicht eher fragwürdig ist. Zur Feststellung der Scoville einer Chili, wird sie mit Wasser verdünnt und von Testpersonen verköstigt. Der Scoville Wert besagt wieviele Einheiten Wasser nötig sind, bis keine Schärfe mehr erkennbar ist. Als Beispiel: 1 ml reines Capasaicin entspricht 15.000.000 bis 16.000.000 Scoville, das heißt man muß es mit 15.000.000 bis 16.000.000 Mililitern Wasser verdünnen bis die Schärfe nicht mehr wahrnehmbar ist. Da das Schärfeempfinden bei Menschen jedoch unterschiedlich ist, ist diese Methode nicht sonderlich genau.

Chili on Fire
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Bild: Chili on Fire


Das in Chilis enthaltene Capsaicin ist verantwortlich für die Schärfe, es löst einen Schmerzreiz aus, den man als Brennen wahrnimmt. Als Gegenmaßnahme schüttet der Körper Endorphine (Glückshormone) aus, ergo macht der Genuß von Chili glücklich, vor allem dann wenn das Höllenfeuer nachläßt. Chili haben einen hohen Vitamin C Gehalt, in der Medizin stellt man aus ihnen pflanzliche Schmerzmittel her und sogenannte Capsaicin Pflaster helfen gegen Muskelverspannungen und fördern die Durchblutung. Chili hat zudem eine entzündungshemmende Wirkung. Als schärfste Chili der Welt gilt derzeit die indische Naga Jolokia mit über 1 Million Scoville Einheiten.

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Pimientos de Padrón nennt man Chili Peppers, die in Padron in Galicien, im Nordwesten von Spanien angebaut werden. Mit Pimientos de Padron bezeichnet man ebenfalls eine typische Spezialität dieser Region, hierzu werden eben diese Pimientos de Padron in Olivenöl gebraten [mehr]

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Jalapeno Chili Peppers

Jalapeño (sprich: Jalapenjo) Chili Peppers gehören zur Gattung Capsicum annuum und gelten als typische Vertreter dieser Gattung. Die Jalapeño Schote stammt aus Mittelamerika und ist unerläßlich für die authentische mexikanische und TexMex Küche. Die 6-8 cm langen Jalapeno Chilis werden [mehr]

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In tropischen Ländern, wie Thailand, ißt man gerne sehr scharf. Das in Chilischoten enthaltene Capsaicin löst einen Schmerzreiz, den man als Brennen wahrnimmt, aus. Hierbei werden Endorphine (Glückshormone) freigesetzt. Der aus scharfem Essen resultierende Schweißausbruch kühlt den Körper, was mit [mehr]

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Cayenne Pfeffer

Seinen Namen hat der Cayennepfeffer von der Hafenstadt Cayenne in Französisch-Guayana im Norden Südamerikas. Guayana ist ein französisches Übersee Departement und somit Teil der Europäischen Union, Zahlungsmittel ist der Euro. Berühmt berüchtigt wurde Guayana mit dem Archipel der Verdammten und [mehr]

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