Hülsenfrüchte


Hülsenfrüchte haben wegen ihres hohen Eiweißgehaltes einen hohen Stellenwert in der Ernährung der Menschheit und dies nicht zuletzt wegen der hohen Erträge auf kleinen Flächen. Da Hülsenfrüchte aber nur wenige essentielle Aminosäuren haben, sollten Sie stets, im Rahmen einer vollwertigen Kost, von Getreide, wie z.B. Reis begleitet werden. Ein gutes Beispiel hierfür sind die indischen Linsencurrys Dhal, die entweder mit indischen Broten oder mit Reis serviert werden. Neben viel wertvollem, pflanzlichen Eiweiß enthalten Hülsenfrüchte Vitamine, Mineralstoffe und reichlich Ballaststoffe, bei wenig Kalorien. Waren Hülsenfrüchte lange Zeit als “Arme Leute Essen” verpönt und gelten als schwer verdaulich, so erleben sie seit einiger Zeit eine wahre Renaissance. Wie schwer verdaulich Hülsenfrüchte letztlich sind, liegt an der Art der Zubereitung und den Gewürzen.

So machen z.B. Anis, Fenchelsamen, Kümmel, Kreuzkümmel oder Ajowan Hülsenfrüchte leichter verdaulich. Zu den Hülsenfrüchten gehören z.B. Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Sojabohnen, Mungbohnen, aber auch die Erdnuss und Tamarinde. Aus ernährungsphysiologischer Sicht sollte man mehrmals wöchentlich Hülsenfrüchte auf den Speiseplan setzen. Immer wieder taucht die Frage der Verwendung des Einweichwassers von Hülsenfrüchten auf. Wir raten grundsätzlich davon ab, auch wenn man argumentiert, da würden wertvolle Mineralstoffe ausgeschwemmt. Bei vielen Hülsenfrüchten werden beim Einweichen sowohl unverdauliche Kohlenhydrate, wie auch, in manchen Sorten enthaltene, Giftstoffe ausgeschwemmt. Hülsenfrüchte sollten immer erst am Ende der Garzeit gesalzen werden, da sich sonst die oftmals lange Kochzeit, noch weiter verlängert.

Sojasprossen (Glycine max (L.) Merr.)

Sojasprossen sind die Keimlinge der Sojabohne (Glycine max (L.) Merr.) und werden oft mit den knackigen Mungobohnensprossen verwechselt. Sojasprossen sind wesentlich größer und dicker und während man Mungobohnensprossen bedenkenlos roh, z.B. im Salat essen kann, sollten Sojasprossen nur gekocht verzehrt [mehr]

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Schwarze Bohnen, Frijoles negros, black turtle beans,

Schwarze Bohnen, spanisch: Frijoles Negros, mit ihrem nussigen Geschmack, sind aus den Küchen der USA, der Karibik und Lateinamerikas nicht wegzudenken und gehören zu den beliebtesten Bohnensorten weltweit. Doch sind schwarze Bohnen nicht nur ungemein lecker und nahrhaft, sie bringen [mehr]

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Kaiserschoten, Mange-tout, Zuckerschoten, Kefe, Zuckererbsen

Die unreif geernteten Erbsenhüllen Kefe (Pisum sativum L. ssp. sativum convar. axiphium) auch Kaiserschoten, Mange-tout, Zuckerschoten oder Zuckererbsen sind aus der Gourmetküche nicht wegzudenken und werden gerne als dekorative, knackige Gemüsebeilage serviert. Kaiserschoten können sowohl roh als auch gekocht, gedünstet [mehr]

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Wachtelbohnen, Pintobohnen

Pintobohnen werden, wegen ihres Aussehens, sie erinnern stark an Wachteleier, auch gerne Wachtelbohnen genannt. Die attraktive Zeichnung der Pintobohne verliert sich allerdings beim Kochen. Pintobohnen sind eine wichtige Zutat der mexikanischen Küche, das berühmt, berüchtigte mexikanische Bohnenmus (Frijoles Refritos), welches [mehr]

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Rote Linsen, Speiselinsen (Lens culinaris)

Linsen, bzw. Speiselinsen ( Lens culinaris) gehören zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Seit Beginn des Ackerbaus in der Jungsteinzeit (Neolithikum) rund 7500 v. Chr. ist die Linse eine der 5 wichtigsten Nutzpflanzen. Erste Funde von Speiselinsen ( Lens culinaris) [mehr]

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Kichererbsen Cicer arietinum

Kichererbsen (Cicer arietinum) sind Hülsenfrüchte (Fabaceae) und nicht mit der Erbse verwandt. Schon vor 8000 Jahren hat man in der Türkei Kichererbsen angebaut und so wundert es nicht, daß die Hülsenfrucht eine wichtige Rolle in der orientalischen, bzw. arabischen Küche [mehr]

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Tamarinde

Die Tamarinde, auch indische Dattel, ist die Frucht des Tamarindenbaumes (Tamarindus indica), der zur Familie der Johannisbrotbaumgewächse (Caesalpiniaceae) gehört. Tamarindenbäume erreichen bei optimalen Bedingungen eine Höhe bis zu 30 Metern und können über 200 Jahre alt werden. Die genaue Herkunft [mehr]

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